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Fall aus dem Oktober 2025 – Staatsanwaltschaft Düsseldorf
#040: „Die Verletzungen sind relativ gering“
Ein Radfahrer wird auf dem Heimweg von der Arbeit von einem unaufmerksamen Autofahrer angefahren – doch die Justiz stellt das Verfahren ein. Warum die Verletzung eines Verkehrsteilnehmers und die Flucht des Täters offenbar nicht schwerwiegend genug sind, um strafrechtlich verfolgt zu werden. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem Juli 2025 – Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Itzehoe
#039: Gefährlich aber nicht rücksichtslos!?
Der Straßenverkehr lebt vom gegenseitigen Vertrauen: Vertrauen darauf, dass alle Verkehrsteilnehmer:innen die Regeln einhalten, aufmerksam sind und im Zweifel Rücksicht nehmen. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem November 2025 – Kreispolizeibehörde Soest, Staatsanwaltschaft Arnsberg
#038: Mit dem Wohnmobil Radfahrer angefahren
Ein Radfahrer wird in einer Engstelle mit einem Wohnmobil gerammt, erleidet Verletzungen, erstattet Anzeige – und wird von der Staatsanwaltschaft mit leeren Händen nach Hause geschickt. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem September 2025 – Staatsanwaltschaft Dresden
#037: Autofahrer will Radfahrer vom Rad stürzen
Ein Fall aus Dresden zeigt erneut die erschreckende Rechtspraxis im Umgang mit Gewalt gegen Radfahrende: Ein Autofahrer überholte einen Radfahrer mit zu geringem Seitenabstand, hielt unmittelbar danach an, stieg aus und wollte den Radfahrer zu Boden stoßen. Die Staatsanwaltschaft Dresden stellte das Verfahren dennoch ein – mangels öffentlichen Interesses. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem Juli 2023 – Staatsanwaltschaft Stuttgart
#036: Angefahren beim Überholen – Wie der Staat gefährliches Verhalten verharmlost
Ein beim Überholen angefahrener Radfahrer, ein Video als Beweis und dennoch die Einstellung des Strafverfahrens: Der Fall aus Stuttgart wirft grundsätzliche Fragen auf. Wie bewertet der Staat gefährliches Überholen – und ab wann gilt es überhaupt als ernsthafte Gefährdung? kompletten Fall lesen
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Fall aus dem August 2019 – Stadt Böblingen
#035: Böblingen: 83,50 Euro – fürs Umgefahren-Werden
„Raum für Taten und Talente“ – die Stadt Böblingen beweist: Manche Talente liegen im kreativen Umgang mit der StVO kompletten Fall lesen
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Fall aus dem September 2021 – Staatsanwaltschaft Stuttgart
#034: »Augenblicksversagen« – oder strukturelles Versagen?
Ein Autofahrer überholt einen Radfahrer zu eng – und das Verfahren wird eingestellt. Was als „Augenblicksversagen“ gilt, ist in Wahrheit ein strukturelles Problem: gefährliches Verhalten bleibt folgenlos, während die Verantwortung erneut bei den Schwächeren im Verkehr landet. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem Mai 2025 – Amtsanwaltschaft Berlin
#033: Eng überholen – »Ist doch nichts passiert.«
Ein smart-Fahrer überholt zu eng und will sich dann keiner Schuld bewusst sein, und versucht sich als das Opfer darzustellen. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem April 2021 – Staatsanwaltschaft Stuttgart
#032: »Wie soll ich da bitte 1,5m einhalten?«
Am 1. April 2021 ereignete sich auf der Böblinger Straße in Stuttgart ein Vorfall, der beispielhaft zeigt, wie Radfahrende im Straßenverkehr gefährdet – und im Nachgang von den Behörden im Stich gelassen – werden. kompletten Fall lesen
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Fall aus dem Dezember 2017 – Polizei Würzburg-Stadt, StA Würzburg
#031: Zwischen Hupen und Strafanzeige: Ein Erfahrungsbericht
Von der Straße vor Gericht: Wie ein Radfahrer nach einer gefährlichen Situation mit einem Kleintransporter selbst ins Visier der Polizei geriet. kompletten Fall lesen
